Geräte mit ARM-Prozessoren
- 25. Juni
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Wusstest du, dass der ARM-Prozessor der Firma Acorn, der z. Bsp. in den neuen Surface Geräten verbaut ist, bereits im Jahr 1983 entwickelt wurde? Da die Befehle für ARM-Prozessoren schlanker aufgebaut sind als bei anderen Prozessoren, kann ARM effizienter arbeiten, verbraucht viel weniger Strom, wird weniger heiss und hat so insgesamt eine deutlich bessere Leistung.
1993 stieg Apple in die Firma ein und brachte das erste ARM-Gerät auf den Markt. Kennst du es noch? Das Apple Newton MessagePad.
In der Folge wurden alle iPhones mit ARM-Prozessoren gebaut. Bei den Notebooks löste das MacBook Air 2020 als erstes den Intel-Prozessor durch einen auf ARM basierten M1-Prozessor ab. In der Windows-Welt kam mit dem Surface RT im Jahr 2012 das erste ARM-Gerät auf den Markt; in der Folge setzte vor allem Microsoft mit den Surface Geräten auf ARM-Technologie (Snapdragon-Prozessor).
Wichtig zu wissen: ARM-Geräte sind anstatt mit der bekannten x64 Windows-Version mit einer eigenen Version installiert. Womit wir zum Punkt kommen: Auch Software und Treiber müssen ARM basiert programmiert sein. Software kann vom jeweiligen Hersteller für die ARM-Architektur optimiert werden. Für viele Softwareprodukte stehen mittlerweile ARM-Versionen zu Verfügung.
Bei frühen ARM-Geräte mit Windows-Betriebssystem waren anfänglich nur die Office Programme optimiert. x64 Software konnte nicht installiert werden. Mit der Zeit kamen immer mehr ARM-kompatible Versionen von Software heraus.
Software, die nicht in einer ARM-Version vorliegt, kann meist trotzdem installiert werden und läuft dann als x64 Emulation.
Windows-Geräte im Schulbereich können heute abgesehen von Acrobat Reader (ausgerechnet) fast hürdenlos mit ARM-Software ausgestattet werden.
Wenn du Spezialsoftware aus dem Makerspace-Bereich wie Lego Robotik oder CAD nutzt, aber auch bei Branchensoftware ist vor dem Kauf eines ARM basierten Gerätes eine Abklärung nötig.
Die meisten Druckerhersteller bieten ARM basierte Treiber an. Allenfalls lohnt sich ein Kompatibilitätscheck vor dem Kauf. Druckst du über einen Server, muss der Printserver mindestens auf Server 2022 laufen.



